Deutsche Athleten erfolgreich bei der AIDA Individual World Depth Championship

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Zwei Wochen Wettkampf in Limassol gingen gestern mit der Siegerehrung zu Ende. Bereits in der 1. Woche konnte Jens Stötzner in Rahmen der Pre-Competition einen neuen deutschen Rekord in CNF mit -66m aufstellen. Die Bedingungen im Meer waren nicht immer optimal, Strömung und starker Wellengang machten die Tauchgänge schwierig. Die besten Platzierungen während der Weltmeisterschaft errangen Anna von Boetticher in CWT 6. Platz, Jens Stötzner 6. Platz in CNF, Elisabeth Hummel 6. Platz FIM, Jennifer Wendland 5. Platz in FIM und herausragend Jennifer mit einer Bronzemedaille in CNF und somit auch neuer deutscher Rekord mit -46m. Vielen Dank an Anna von Boetticher, Elisabeth Hummel, Jennifer Wendland, Ulrich Wulff, Jens Stötzner und Robert Woltmann die AIDA Deutschland in Zypern vertreten haben.

 

2.Wettkampftag in Limassol CWT

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Am 15.9.2015 begann der Wettkampf bereits schon um 8:00 Uhr, also zeitig ins Bett gehen für die frühen Startplätze. Leider musste der Wettkampf 11:30 wegen sehr starker Strömung abgesagt werden. Die Bedingungenwaren nicht ganz optimal, deswegen 3 gelbe Karten wegen „early turn“. Trotz der schlechten Bedingungen wurden super Leistungen erreicht. Elisabeth -54m, Jennifer -60m, Ulli -63m. Heute früh konnten Anna, Jens und Robert ihre Starts wie geplant antreten. Für Jens eine persönlich Bestleistung mit -71m, Anna tauchte trotz Erkältung ebenfalls diese Tiefe. Gratulation an alle.

1. Wettkampftag in Limassol, Disziplin CNF

1.Wettkampftag in Limassol, 3 Athleten sind gestartet und 3 weiße Karten wurden vergeben. Gratulation an Jennifer Wendland, sie ist mit -46m nun Rekordhalterin in der Disziplin CNF, Robert Woltmann brachte das Tag aus -48m mit nach oben und Jens Stötzner sah nach einen sauberen Protokoll nach seinem  -65m Tauchgang ebenfalls weiß. Die Platzierung im Gesamtranking steht noch aus, es bleibt spannend.20150914_115819

Vorbereitungen zur Individual AIDA-WM in vollem Gang

Die Vorbereitungen für die Individual World Championship in Limassol vom
11.9-19.09.2015 sind schon seit Monaten im vollen Gange. Unsere Athleten trainieren in Deutschland und dem Ausland. Sie nutzen die
Tiefenwettkämpfe, die bis dahin angeboten werden. So auch Jens Stötzner der
beim Wettkampf Ende Mai in Sharm el Sheikh (Ägypten) einen neuen Rekord mit
-63 m in CNF aufstellte. Ebenso Elisabeth Hummel die im Starnberger See beim
"Cool Down" den Seerekord in der Disziplin FIM auf -51m setzte.
Im Zürichsee wird es am 15.08.2015 wohl den letzten Wettkampf vor Zypern
geben. Angemeldet ist auch Jennifer Wendland die bisher herausragenden
Leistungen im Pool abgelegt hat. Es bleibt spannend, denn auch Robert
Woltmann, Deutscher Meister 2015, der bei der Pool WM in Belgrad sagenhafte
198m DNF getaucht ist, traut sich in die Tiefe. Ebenso sind dabei Ulrich
Wulff und Anna von Boetticher, mehrfache Rekordinhaberin, beide können auf
viele erfolgreiche Wettkämpfe und World Championship verweisen.
Die Bedingungen in Zypern sind optimal, die Temperaturen angenehm, jetzt
hoffen wir noch auf eine ruhige See.
Die Athleten vom Nationalkader AIDA Deutschland e.V. sind bereit.

Die WM in Limassol naht

Am 11.9.2015 beginnt die Tiefen-WM in Limassol/Zypern. Unser Team befindet sich derzeit in der Vorbereitung und überzeugt dabei schon durch eine herausragende Form, zuletzt bei den Schweizer Meisterschaften. Aus dem AIDA-Kader waren dabei: Doris Hovermann, Elisabeth Hummel, Jennifer Wendtland, Dagmar Andres-Brümmer, Willi Hoffmann und Markus Hoppe.

Elisabeth Hummel tauchte mit 55 m einen deutschen Seerekord in FIM und Jennifer Wendland erreicht mit ebenfalls 55 m den Rekord in CWT.

Bei den Herren erreichte Willi Hoffmann in FIM und CWT jeweils 51 m  getaucht und  Markus Hoppe tauchte 46 m in beiden Disziplinen.

Vielen Dank an Dagmar Andres-Brümmer für die aktuellen Infos.

Tag 7: Erfolgreiche WM geht zu Ende

Am gestrigen Samstag (27. Juni) ging nach insgesamt neun Tagen die AIDA Individual Pool World Championship in Belgrad mit den Finalrunden im Zeittauchen zu Ende. Für das deutsche Team eine absolut erfolgreiche WM mit einer Reihe guter Leistungen und ansehnlicher Platzierungen. Auch zwei Deutsche Rekorde fielen im Lauf der Woche – DNF und DYN bei den Damen.

Am letzten Tag der Weltmeisterschaft war das deutsche Team nochmals mit allen Athletinnen und Athleten im Einsatz. Im B-Finale der Disziplin Statik (STA) starteten Elisabeth Hummel mit Teamkollege Willi Hoffmann als Coach, Jens Stötzner gecoached von Jens Berger und Robert Woltmann mit Coach Antero Joki (Finnland). Dagmar Andres-Brümmer wurde bei ihrem Tauchgang im A-Finale gecoached von Thomas Oberhuber vom Team Austria.

Elisabeth Hummel konnte mit ihrer Zeit von 5:11 min sehr zufrieden sein und belegte damit Platz 14. Robert Woltmann mobilisierte in seinem dritten Final nochmals alle Reserven und tauchte eine persönliche Bestzeit von 7:02 (Platz 13). Jens Stötzner (Platz 15) sah nach 6:35 leider die rote Karte wegen „Coach touch“. Das bedeutet, es kam nach dem Auftauchen und bevor die 30 Sekundenfrist abgelaufen ist, zu einer wie auch immer gearteten Berührung zwischen ihm und seinem Coach Jens Berger. Bei Dagmar Andres-Brümmer war nach sieben anstrengenden WM-Tagen bei 5:38 min die Luft raus. Dies reichte immerhin für Platz 8.

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Für AIDA Deutschland bei der WM in Belgrad dabei waren: Jens Stötzner, Elisabeth Hummel, Dagmar Andres-Brümmer, Robert Woltmann, Jens Berger (Coach), Willi Hoffmann.

Tag 6: Und noch ein Rekord

Während den DNF-Finalisten gestern zumindest noch ein kleines Sonnenscheinfenster am Vormittag vergönnt war, war heute echtes „Schietwetter“. 16 Grad und Dauerregen mit kaltem Wind – nicht das, was man sich fürs Streckentauchen im Freibad wünscht. Zumal in einem ungeheizten Becken.

Einige Athleten strichen aufgrund der Bedingungen während des Tauchgangs oder bereits am Start die Segel, beispielsweise der Weltrekordhalter Goran Colak, der nach 100 m aufgab.

Von deutscher Seite waren Dagmar Andres-Brümmer und Robert Woltmann für das B-Finale qualifiziert. Robert hatte bereits die ganze Woche mit einer Erkältung zu tun gehabt und wäre eigentlich nicht zum Finale angetreten. Er entschied sich dann aber, als sogenannter „Opener“ zu starten und den neun Jahre alten Deutschen Rekord von Tom Sietas anzugehen. Bei den in keinster Weise optimalen Bedingungen eine Herausforderung. Robert Woltmann tauchte bei 218 m auf, konnte aber sein Protokoll nicht mehr ordnungsgemäß durchführen und sah die rote Karte.

Über ihre weiße Karte durfte sich dagegen Dagmar Andres-Brümmer freuen, die sich mit 186 m nicht nur den 2. Platz im B-Finale sondern auch den Deutschen Rekord der Damen holte. Diesen hat bis dato Olga Martinez-Alvarez mit 182 m inne gehabt. Für Dagmar Andres-Brümmer ist es nach dem DNF-Rekord (126 m) in der Qualifikation am Sonntag der zweite nationale Titel während dieser Weltmeisterschaft.

DSCF9526Happy im Regen: Dagmar Andres-Brümmer nach ihrem DYN-Rekord mit dem deutschen Team: Willi Hoffmann, Robert Woltmann, Jens Stötzner, Elisabeth Hummel und Jens Berger.

Link zu den Gesamtergebnissen

Tag 5: Nervenkitzel an der Bahn

Nach einem Tag Pause starteten heute die Finalrunden. Auftakt machte wiederum Dynamik ohne Flossen, kurz DNF. Robert Woltmann hatte sich mit 175 m DNF für das A-Finale qualifiziert und hatte um 11:30 seinen „Official Top“ auf Bahn G, eingerahmt von Alexey Molchanov und dem Neuseeländer Chris Marshall auf den Nachbarbahnen.

Robert Woltmann gehört zu den Tauchern, die bis unmittelbar vor dem Start extrem entspannt wirken, dann aber eine konzentrierte Performance hinlegen. So auch diesmal. 198 m tauchte Robert Woltmann, fast eine ganze Bahnlänge mehr als bei der Qualifikation. Leider war das für ein sauberes Protokoll aber einer ganz kleiner Tick zu viel. Er konnte sich zwar an der wackeligen Leine über Wasser halten, das sogenannte Oberflächenprotokoll war jedoch zu langsam und damit sah Robert Woltmann leider die rote Karte. Diese hätte Robert allerdings auch schon am Start bekommen, da er während des Starts nochmals mit dem Kopf aus dem Wasser kam.

Trotz allem war dies eine spektakuläre Leistung, die Respekt verdient. Man darf gespannt sein, was wir von Robert bei DNF-Wettkämpfen in naher Zukunft noch zu sehen bekommen.

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Robert Woltmann.

Die Goldmedaille bei den Herren sicherte sich der Pole Mateusz Malina, Silber ging an Alexandr Bubenchikov aus der Ukraine und Bronze an den Kroaten Goran Colak. Bei den Damen siegte die Newcomerin Alice Hickson aus England vor der Kroatin Katharina Zubcic und Magdalena Solich aus Polen. Favoritin Natalia Molchanova wurde leider nach 187 m mit einem Blackout disqualifiziert.

Link zu den Gesamtergebnissen.